Der beste Anwalt für Familienrecht

Wie Sie ihn finden und auswählen.

Wie finde ich einen guten Anwalt für Familienrecht?

Das ist eine wichtige und manchmal entscheidende Frage – wenn auch nicht die einzig entscheidende! Viele Mütter in familienrechtlichen Auseinandersetzungen bezüglich Umgang und Sorgerecht  wissen nicht, wie sie an einen guten Familienanwalt kommen: 

  • Soll es eine Frau sein, in der Hoffnung, sie würde die Situation als Frau besser verstehen? 
  • Oder soll es doch besser ein Mann sein, weil man glaubt, er könne sich besser durchsetzen gegen den Kindesvater? 
  • Ist Erfahrung wichtig oder sollte man vielleicht doch lieber einen aggressiven, jüngeren Anwalt nehmen? 

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich betroffene Frauen, denn es geht um das Wertvollste in ihrem Leben – es geht um ihre Kinder! 

Auch wenn es bei weitem nicht der einzige Faktor ist, entscheidet die Wahl des richtigen Anwalts oder der Anwältin (im Folgenden wegen der besseren Lesbarkeit nur „Anwalt“ genannt) den Ablauf des Verfahrens am Familiengericht und die Qualität des Ausgangs wesentlich mit.

Es lohnt sich deshalb, einiges im Vorfeld zu bedenken und zu prüfen, um den für Sie besten Anwalt für Familienrecht zu beauftragen.

Denn: Ein Anwaltswechsel ist zwar jederzeit möglich, jedoch auch immer mit Konsequenzen verbunden.

Es ist zwar grundsätzlich möglich, den Anwalt für Familienrecht zu wechseln. Jedoch ist ein solcher Anwaltswechsel in der Regel mit erhöhten Kosten und Unruhe in einem Verfahren verbunden, das sowieso schon emotional belastend ist.

Oftmals sind zum Zeitpunkt des Wechsels auch bereits entscheidende Weichen im Prozess gestellt, die meist nur schwer wieder zu ändern sind.

Falls es sogar zu mehrfachem Anwaltswechsel kommt, kann es zudem für die Gegenseite ein gefundenes Fressen werden: „Mit dieser Mutter kommt keiner klar, nicht mal der eigene Anwalt!“. Sehr gern auch: „Sie ist querulantisch, sie kommt mit keinem klar!“.

Intensive Überlegungen und ein wenig Mühe im Vorfeld können daher vor Beauftragung eines Anwalts nicht nur Geld sparen, sondern auch Ihre Nerven. Vor allem dann, wenn mit schwierigen Auseinandersetzungen zu rechnen ist.

Die Wahl des richtigen Anwalts für Familienrecht kann den Verlauf und Ausgang eines Kindschaftsverfahrens entscheidend beeinflussen.
Die Wahl des richtigen Anwalts für Familienrecht kann den Verlauf und Ausgang eines Kindschaftsverfahrens entscheidend beeinflussen.

Passend zum Thema: Unser Webinar “Hilfreiche Strategien in familienrechtlichen Verfahren”.

Als betroffene Mutter ist es wichtig zu wissen, was Sie von den Verfahrensbeteiligten erwarten können – und, noch viel wichtiger, was nicht. Sehr häufig gehen Betroffene mit falschen Erwartungen in die Verfahren und reagieren aus dem Bauchgefühl heraus. Sie denken, dass das Familiengericht und die Experten wissen, was sie tun und dass sie auf das Kindeswohl achten (so wie wir Mütter Kindeswohl verstehen). Bevor sie ihren Irrtum allerdings bemerken, sind die Würfel bereits gefallen, und Entsetzen prägt die Folgezeit.

Soweit muss es nicht kommen. Im Webinar sprechen wir deshalb  über die richtige strategische Positionierung, die Regeln in familiengerichtlichen Verfahren, Kinder am Familiengericht und wie Sie mit der richtigen Strategie am Familiengericht das bestmögliche Ergebnis erreichen können.

1. Woran merke ich, dass ein Anwalt für Familienrecht gut ist?

Grundsätzlich ist ein guter Anwalt für Familienrecht jemand, der Ihre Interessen mit fachlicher Versiertheit und persönlicher Reife vertritt. Jenseits der Gewissheit, dass ein Anwalt mit seinem Beruf natürlich Geld verdienen will, erwartet man bei bestimmten Berufen zu Recht ein besonderes Interesse, sich zu engagieren.

Ähnlich verhält es sich z. B. bei Ärzten, Hebammen oder Lehrern. Geht es doch in diesen und ähnlichen Berufen stets um menschliche Schicksale oder persönliche Biografien.

Demzufolge sind sich viele Vertreter dieser Berufsstände ihrer Verantwortung bewusst; manche setzen allerdings leider ihre persönlichen Interessen vor diejenigen, des fachlich unkundigen und insofern abhängigen Klienten.

Bei ausgeprägtem finanziellen Interesse eines Anwalts bemerkt man dessen Prioritäten oft schnell:

  1. Rechnungen sind hoch,
  2. werden umgehend eingefordert
  3. und stehen in der Rangliste vor der eigentlichen Hilfe, die man als Mandantin so dringend brauchen würde.

Der Anwalt soll Ihre Interessen vertreten – nicht die der Kinder!

Schwieriger wird es bei der Unterscheidung, ob ein Familienanwalt gut ist oder nicht, wenn er – in vermeintlich guter Absicht – vorgibt, sich besonders für die Kinder einzusetzen. Das kommt oft dann vor, wenn es sich um einen sogenannten Fachanwalt für Familienrecht in Verbindung mit eigener Mediatorenausbildung handelt. 

Was sich im ersten Moment so vernünftig anhört, beinhaltet leider einen entscheidenden Denkfehler: Er ist Ihr Anwalt, nicht der Ihrer Kinder! 

Ihre Kinder brauchen keinen Anwalt; sie brauchen in erster Linie eine sich in Sicherheit fühlende, psychisch stabile und vor allem halbwegs entspannte Mutter, die von einem versierten und engagierten Anwalt vertreten wird. Ein Anwalt, der ihr die Strapazen und Nöte eines familienrechtlichen Verfahrens so weit es geht abnimmt.

Der Anwalt als Teil des Systems

Die Gefahr, dass ein Anwalt seine eigene Definition von Kindeswohl in das Verfahren einbringt, ist groß, wenn er sich nicht auf die Durchsetzung Ihrer Interessen konzentriert.

Er macht sich damit möglicherweise zum Helfer eines Familienrechtssystems, das an vielen Stellen mit strukturellen Missständen behaftet ist und deshalb leider oftmals das Kindeswohl aus den Augen verliert.

Wenn ein Anwalt beispielsweise seine Mandantin gegen ihren Willen und ohne wirkliche Not zu einem für sie ungünstigen Vergleich rät oder sogar drängt, vertritt er nicht ihre Interessen, sondern macht sich zum verlängerten Arm des Familiengerichts.

Fachliche Versiertheit und persönliche Reife sind erforderlich

Natürlich behält nicht jede betroffene Mutter das Augenmaß und ist frei von emotionalen Befindlichkeiten. Und natürlich liegt es im Geschick eines guten Anwalts, das zu erkennen und gegebenenfalls korrigierend auf die psychisch oft stark belastete Frau einzuwirken.

Und hier ist neben der fachlichen Versiertheit vor allem die persönliche Reife eines Anwalts von Bedeutung, die allerdings nicht unbedingt mit dem biologischen Alter einhergehen muss.

Ein Anwalt, der sich aufgrund persönlicher Neigung, Interessen oder schlichtweg Überheblichkeit über die Interessen der eigenen Mandantin hinwegsetzt, kann selbst bei fachlich überragender Erfahrung kein guter Anwalt für Sie sein.

2. Nach welchen Kriterien sollte ich einen Anwalt für Familienrecht aussuchen?

Neben dieser grundsätzlichen Betrachtung des anwaltlichen Handelns gibt es weitere Kriterien, die beachtet werden sollten. In kleineren Städten stellt sich zum Beispiel die Frage, ob der Anwalt aus dem eigenen Gerichtsbezirk kommen soll oder nicht. 

In sehr kleinen Gerichtsbezirken, manchmal mit nur einem oder zwei Familienrichtern, hat der Anwalt immer mit denselben Personen zu tun. Das kann ein Vorteil sein – es kann sich aber auch nachteilig auswirken. Man kennt sich, man tut sich nicht weh.

Es kann positiv, aber auch negativ sein,
wenn der Anwalt den Richter kennt.

Selbst in schwierigen Verhandlungen wird ein Anwalt in „seinem“ Gericht mit dem Richter vorsichtig umgehen, denn er darf es sich mit ihm nicht verscherzen.

Nun sollte man das zwar grundsätzlich besser nicht, denn der Richter sitzt am Ende immer am längeren Hebel; aber manchmal ist es unumgänglich, auch einem Richter zu widersprechen oder deutliche Worte zu finden.

Trotzdem wird ein Anwalt kaum sein eigenes Nest beschmutzen, denn er ist vielleicht schon morgen mit dem nächsten Mandanten wieder dort.

Auch Richter sind Menschen!

Andererseits kann es auch von Vorteil sein, einen Anwalt aus demselben Gerichtsbezirk zu wählen, weil er vielleicht weiß, in welche Richtung der Richter tendiert. 

Ein Gericht ist zwar stets zur Einzelfallprüfung verpflichtet; de facto haben Sie es jedoch natürlich mit einem Menschen zu tun.

Das hat zur Folge, dass auch ein Richter sich trotz schwarzer Robe – wie jeder Mensch – mehr oder weniger, auch unbewusst von persönlichen Präferenzen leiten lässt. Diese im Vorfeld zu kennen, kann hilfreich bei der Wahl der richtigen Strategie sein.

Ob ein Anwalt für Familienrecht aus dem eigenen Gerichtsbezirk stammt, kann sich sowohl vorteilhaft als auch nachteilig auf den Ausgang eines Verfahrens auswirken.
Ob ein Anwalt für Familienrecht aus dem eigenen Gerichtsbezirk stammt, kann sich sowohl vorteilhaft als auch nachteilig auf den Ausgang eines Verfahrens auswirken.

Passend zum Thema: Unser Webinar “Hilfreiche Strategien in familienrechtlichen Verfahren”.

Mann oder Frau?

Wie bereits erwähnt, wählen manche ratsuchenden Frauen bewusst einen männlichen oder weiblichen Anwalt für Familienrecht, weil sie damit bestimmte Eigenschaften verbinden. 

Viele Frauen bevorzugen eine Anwältin, die selbst Mutter ist, weil sie sich besser verstanden und aufgefangen fühlen. Die Gemeinsamkeit Mutterschaft führt zu Vorschussvertrauen; man findet sich sympathisch.

Das allein ist aber noch lange keine Garantie für eine Qualifikation als Anwältin. 

Andere wiederum wählen einen männlichen Anwalt als Gegenspieler für den Ex-Partner in der (bewussten oder unbewussten) Hoffnung, dass der männliche Anwalt sich schützend vor sie stellt.

In diesen und ähnlichen Überlegungen liegt die Gefahr begründet, dass die betroffene Mutter zu viel von der Anwältin oder dem Anwalt erwartet. 

Der Anwalt ist Ihr juristischer Vertreter –
nicht mehr und nicht weniger.

Natürlich ist es angenehmer, wenn man sich sympathisch findet – aber Sympathie darf nicht das einzige Auswahlkriterium sein. 

Vielmehr ist es trotz der hohen emotionalen Belastung wichtig, die Aufgabenstellung des juristischen Vertreters nicht mit psychologischer Betreuung zu verwechseln oder zu vermischen. 

Ihr Anwalt ist weder Ihr Freund noch Ihr Therapeut! 

Wenn Sie also eine bewusste Entscheidung für Mann oder Frau fällen wollen, dann ist es hilfreich, sich im Vorhinein über die tatsächlichen Beweggründe im Klaren zu sein, um nicht anschließend von der eigenen Entscheidung enttäuscht zu werden.

3. Wie finde ich einen aggressiven, knallharten Anwalt für Familienrecht?

Manche Frauen überlegen, einen aggressiven, knallharten Anwalt für Familienrecht zu beauftragen. Doch zunächst muss man sich einmal darüber im Klaren sein, was genau mit dieser Bezeichnung gemeint ist.

Häufig beschweren sich Frauen, der eigene Anwalt würde zu wenig schreiben, obwohl sie ihm so viele Informationen zugearbeitet hätten. Andere wiederum reden in der Verhandlung hauptsächlich selbst, weil ihrer Meinung nach der eigene Anwalt zu wenig sagt.

Für Sie als Mutter ist jedes Detail wichtig –
für den Richter nicht!

Einer emotional aufgewühlten Mutter erscheint jedes Detail gleich wichtig; es muss alles geschrieben und alles gesagt werden! 

Dabei reden sich Frauen häufig selbst um Kopf und Kragen, ohne es zu merken. 

Wenn ein Anwalt, wie bereits geschildert, ehrlich Ihre Interessen vertritt, sowie fachlich versiert und persönlich gefestigt ist, wird er wissen – und Sie sollten ihm vertrauen – dass er ausreichend detaillierte Schriftsätze verfasst und das richtige Verhalten am Familiengericht zeigt.

Der Richter ist nicht an Details interessiert, weshalb zum Beispiel die elterliche Kooperation in der Vergangenheit nicht funktionierte – zumal Mutter und Vater stets deutlich konträre Sichtweisen haben, denn genau deshalb sind sie ja bei Gericht – sondern an Lösungen für die Zukunft. 

Und ein guter Anwalt für Familienrecht weiß das.

Der andere Anwalt ist so bissig, meiner ist zu freundlich

Manchmal suchen Frauen einen aggressiven, knallharten Anwalt, weil sie die Gegenseite als aggressiv empfinden – oder weil die Gegenseite wirklich aggressiv ist. Das ist zum Beispiel immer der Fall, wenn es um Trennungskriminalität geht. 

Gemeint ist hiermit ein Verhalten der Gegenseite, das unter Umständen sogar strafrechtliche Relevanz hat, wie falsche eidesstattliche Versicherungen, Verleumdung, Lügen, psychische Gewalt und nicht selten auch körperliche Gewalt gegen die Frau, um den Ausgang des familienrechtlichen Verfahrens direkt oder indirekt durch Destabilisierung der Kindesmutter zu manipulieren. 

In solchen Fällen suchen Frauen in ihrer Verzweiflung oft Hilfe durch einen „bissigen“ Anwalt. 

Und sicher ist es nicht verkehrt, wenn ein Anwalt sich mit entsprechendem Auftreten in der Verhandlung Respekt verschafft – einen narzisstischen Kindesvater, der es darauf anlegt, die Ex-Frau fertig zu machen, wird dieses jedoch keineswegs bremsen. 

Grundsätzlich wird ein gestandener Anwalt immer das Augenmaß behalten: Es gibt ein Ziel und ein guter Anwalt für Familienrecht wird nur das tun und sagen, was für die Erreichung des Zieles hilfreich ist.

Der Meinungsbildungsprozess findet vor
der Verhandlung statt.

Es geht in der Verhandlung weder um Rache, noch um einen Machtkampf und schon gar nicht um Lösung etwaiger Paarkonflikte. Das ist weder die Aufgabe des Juristen noch die des Gerichts. Es geht auch nicht darum, wer der “bessere Elternteil” ist, denn das Kind hat ein Recht auf beide. Sondern es geht um die Schaffung von Einvernehmen!

Viel entscheidender als die Verhandlung selbst ist die Zeit davor, denn hier erfolgt der Meinungsbildungsprozess: 

  • Durch klare Schriftsätze des Anwalts, 
  • durch strategisch hilfreiches Verhalten der betroffenen Mutter, auch den anderen Verfahrensbeteiligten gegenüber 
  • und durch Wohlwollen aller anderen Verfahrensbeteiligten – was allerdings nicht immer gegeben ist. 

In solchen Fällen würde ein aggressiv auftretender Anwalt eher Porzellan zerschlagen als der Mandantin zu ihrem Recht verhelfen – oder zumindest das Bestmögliche unter den unabänderlichen Gegebenheiten herauszuholen.

Wer zu viel meckert, kriegt die Rote Karte!

Es ist wie auf dem Fußballplatz: Wer gegen den Schiri meckert (hier: Richter, Jugendamtsmitarbeiter, Verfahrensbeistand und externe Experten für familiengerichtliche Gutachten wie ein Erziehungsfähigkeitsgutachten), landet auf der Reservebank und darf nicht mehr mitspielen. 

Es gilt also auch bei fiesen Angriffen seitens eines rücksichtslos agierenden Kindesvaters oder seines juristischen Vertreters das Augenmaß zu behalten, sich nicht provozieren zu lassen und das eigene Verhalten stets auszubalancieren, wobei ein guter Anwalt angemessen unterstützend, aber nie unnötig aggressiv handelt. 

Hierbei hilft nur viel Erfahrung mit sogenannten hochstrittigen familiengerichtlichen Verfahren.

Nicht Aggressivität, sondern Erfahrung, Augenmaß und das Erkennen von Gewaltdynamiken zeichnen einen guten Anwalt in hochstrittigen Familienrechtsverfahren aus.
Nicht Aggressivität, sondern Erfahrung, Augenmaß und das Erkennen von Gewaltdynamiken zeichnen einen guten Anwalt in hochstrittigen Familienrechtsverfahren aus.

Passend zum Thema: Unser Webinar “Hilfreiche Strategien in familienrechtlichen Verfahren”.

Anwalt gezielt nach seinen Erfahrungen fragen

Falls Sie also erwarten, dass der Kindesvater nach der Trennung Gaslighting betreiben und gewissenlos handeln wird, Ihnen gegenüber (psychisch, physisch oder finanziell) gewalttätig wird und auch vor Trennungskriminalität nicht zurückschreckt, um Sie “fertig zu machen”, dann achten Sie darauf, dass der Anwalt mit diesem Persönlichkeitstyp Erfahrungen hat (dazu passend nachlesen: Der Anwalt und Narzissmus) und die Situation nicht verharmlost. 

Denn nur, wenn der Anwalt die Gewalt erkennt, ist er in der Lage, Ihre Sorgen zu akzeptieren und angemessen zu handeln.

4. Wie finde ich einen Top-Anwalt für Familienrecht, wenn ich kein Geld habe?

Grundsätzlich sind Anwälte verpflichtet, auch auf VHK-Basis zu arbeiten. VKH steht dabei für Verfahrenskostenhilfe(nach § 120 ZPO und §§ 76 FamFG), was bedeutet, dass die Kosten für den Anwalt, Gericht und gegebenenfalls Gutachten zunächst vom Staat übernommen werden. 

Unter Umständen müssen Sie sich mit Raten an den Ausgaben beteiligen oder Sie müssen diese später an den Staat zurückzahlen, wenn sich Ihre finanzielle Situation verbessert hat und Sie wieder leistungsfähig sind. 

Die Kosten für Anwalt und Gericht werden dabei nach dem sogenannten Streitwert berechnet, den das Gericht festlegt. Meist liegt der in Eilverfahren bei 2.500 € und in der Hauptsache bei 5.000 €. Die Regelvergütung für Anwälte beträgt dann in Eilverfahren rund 610 € und in der Hauptsache rund 905 €. Wird eine Einigung erzielt, also ein Vergleich geschlossen, erhöht sich der Betrag auf rund 845 € bzw. 1,260 €. Nebenkosten wie Postpauschle und Mehrwertsteuer erhöhen die Kosten noch einmal. (Stand Juni 2026. Alle Angaben ohne Gewähr; bitte beim Anwalt konkret nachfragen). 

Insgesamt ist es objektiv gesehen schwierig, bei diesem Honorar wirtschaftlich zu arbeiten, wenn man die Zeit für Beratung, Schriftsatzerstellung, Gerichtsverhandlung und die Kosten des Anwaltsbüros bedenkt. 

Kommen jetzt noch seitenlange Schriftsätze der Gegenseite, sowie Gutachten und Telefonate mit der emotional belasteten Mandantin hinzu, wird es zum Verlustgeschäft. Deshalb lehnen einige Anwälte Kindschaftssachen auf VKH-Basis mittlerweile ab.

Diejenigen, die solche Verfahren annehmen, kommen letztlich – bei allem Engagement – nicht umhin, ökonomisch zu arbeiten, um wenigstens kostendeckend zu wirtschaften.

Viele Anwälte für Familienrecht rechnen daher entweder auf Stundenbasis oder pauschal ab. 

  1. Eine Abrechnung auf Stundenbasis sichert natürlich das Engagement des Anwalts, kann aber schnell ein Fass ohne Boden werden. 
  2. Eine pauschale Regelung, sofern sie nicht zu gering ausfällt, sichert hingegen ebenfalls das Engagement, hilft dabei allerdings, die Kosten im Überblick zu behalten.

Auf VKH-Basis ist der Anwalt gezwungen,
ökonomisch zu arbeiten. VKH sind zudem de facto Schulden, die
zurückgezahlt werden müssen, falls möglich.

Wenn man bedenkt, dass Sie im Falle von VKH, die zunächst vom Staat übernommenen Kosten, vermutlich sowieso zurückzahlen müssen, dann kann es sinnvoll sein, gleich mit dem Anwalt eine für beide Seiten akzeptable Honorar- und Abzahlungsvereinbarung zu treffen, damit er nicht nur ausreichend Zeit investieren kann, sondern Sie sich gleichzeitig auch ausreichend gut betreut fühlen.

5. Fazit: 5 Tipps, wie Sie den (für Sie) besten Anwalt für Familienrecht finden

Zunächst einmal: Behalten Sie Ihr Selbstverständnis als Mutter! 

Sie sind die Expertin für Ihr Kind, auch wenn Ihnen das von vielen Verfahrensbeteiligten abgesprochen wird. Ihr Anwalt ist Ihr juristischer Vertreter, der Ihre Interessen bei Gericht in geeigneter Weise durchsetzen soll. 

Dafür bezahlen Sie ihn. 

Überfordern Sie ihn deshalb nicht mit Details und bedenken Sie, dass er zwar mit Ihrer emotionalen Belastung, die diese Verfahren mit sich bringen, menschlich umgehen können muss – aber mehr nicht.

1. Der Anwalt ist nicht Ihr Therapeut.

Nehmen Sie, für den Fall, dass Sie sich emotional überfordert fühlen, während der Verfahren psychologische Hilfe in Anspruch, um sich zu stabilisieren und zu stärken.

Leider wird dies von anderen Verfahrensbeteiligten oftmals nicht als Stärke angesehen, sich rechtzeitig um Hilfe zu bemühen, sondern als Zeichen von emotionaler Instabilität mit der Folge, dass dies in den Verfahren gegen Sie gewertet werden kann. 

Behalten Sie das also möglichst für sich. Es ist Ihre höchstpersönliche Angelegenheit!

2. Konkret nach Erfahrungen mit Scheidungsanwälten und Anwälten für Familienrecht fragen.

Fragen Sie im Familien- und Freundeskreis nach Empfehlungen, aber auch im Internet, zum Beispiel bei Facebook. 

Hier gibt es mittlerweile etliche Gruppen, in denen sich Frauen austauschen, die in ähnlicher Situation sind. 

Überlegen Sie sich vorher, welche der oben genannten und weiteren Kriterien Ihnen bei der Wahl des geeigneten Anwalts wichtig sind und fragen Sie konkret nach.

 Also nicht 

  • „Wer kann einen Familienanwalt empfehlen?“, 

sondern genau das, was Sie brauchen, zum Beispiel 

  • „Welcher Anwalt hat erfolgreich das Wechselmodell gekippt und durch ein Residenzmodell ersetzt?“,
  • oder
  • „Welcher Anwalt hat erfolgreich einen Befangenheitsantrag gegen einen Gutachter durchgesetzt?“.

3. Gut investiertes Geld, bevor Sie das Mandat erteilen.

Anschließend kann es sinnvoll sein, mit zwei oder drei verschiedenen Anwälten für Familienrecht ein erstes Beratungsgespräch zu führen, bevor Sie sich für einen von diesen entscheiden. 

Ein Erstgespräch ist in der Regel mit Kosten verbunden (bis zu 190 € plus MwSt) – fragen Sie unbedingt vorher nach.

Da es sich um eine weitreichende Entscheidung für eine Vertretung über oft mehrere Jahre handelt, können diese Kosten jedoch eine durchaus sinnvolle Investition sein. Deshalb bitte keine Vollmacht unterschreiben, bevor Sie nicht ganz sicher entschieden haben.

4. Kosten im Blick behalten.

Manche Frauen in Kindschaftsverfahren sind emotional so belastet, dass sie nach jedem Strohhalm greifen, koste es was es wolle. Das ist zwar menschlich verständlich, sichert aber noch keine gute Vertretung. 

Deshalb fragen Sie besser, bevor Sie die Vertretungsvollmacht für den Anwalt unterschreiben, genau nach den zu erwartenden Kosten für die verschiedenen Verfahren (z. B. Scheidung, Umgang, Sorgerecht, Unterhalt). 

Bietet der Anwalt eine Honorarvereinbarung auf Stundenbasis an, fragen Sie nach, ob er sich auf eine pauschale Vergütung einlassen würde, damit Sie die Kosten genau überblicken können. Nicht alle Anwälte bieten das an, was in besonders komplizierten Fällen zum Teil auch nachvollziehbar ist. 

Vorsicht: Ein hoher Stundensatz sagt noch nichts über die Güte der anwaltlichen Vertretung aus!

Versuchen Sie deshalb, trotz der verständlichen emotionalen Belastung einen klaren Blick auf die zu erwartenden Kosten zu bewahren. Bitten Sie den Anwalt, falls notwendig, gleich um eine Abzahlungsvereinbarung, die Sie verlässlich auch auf längere Sicht einhalten können.

5. Anwaltssuche ist ein Lernprozess

Bei der Wahl eines guten Anwalts gilt das Gleiche wie auch in vielen anderen Lebensbereichen: Nachher ist man immer schlauer. 

Dennoch ist es hilfreich, sich nicht nur über die Erfahrungen anderer Betroffener zu informieren, sondern sich auch darüber bewusst zu werden, was Ihnen bei der Wahl eines Anwalts wirklich wichtig ist. 

Das ist zwar immer noch keine Garantie dafür, dass die familiengerichtlichen Verfahren in Ihrem Sinne entschieden werden, aber die Wahl des richtigen Anwalts ist ein wichtiges Element bei der Durchsetzung Ihrer Interessen – sowie häufig auch zum Schutz Ihrer Nerven.

Hilfe, die wirklich hilft:

Coaching

Individuelles Strategiecoaching – weitere Infos und Terminreservierung finden Sie unter dem Menüpunkt „Neue Coaching-Anfrage“.

Wir arbeiten gern mit Ihrem Anwalt für Familienrecht zusammen!

Häufige Fragen: Der beste Anwalt für Umgangs- und Sorgerecht

Das Familienrecht ist ein Teilgebiet des Zivilrechts und regelt die rechtlichen Beziehungen innerhalb der Familie. Dazu gehören insbesondere das Ehe- und Scheidungsrecht, das Unterhaltsrecht, das Güterrecht sowie das Sorge- und Umgangsrecht für Kinder. Für familienrechtliche Angelegenheiten sind die Familiengerichte zuständig. Sie sind als besondere Abteilungen der Amtsgerichte eingerichtet und entscheiden unter anderem über Trennung, Scheidung, Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt und weitere familienrechtliche Verfahren.

Das Familienrecht regelt die rechtlichen Beziehungen zwischen Familienmitgliedern. Es umfasst insbesondere das Eherecht (Eheschließung, Scheidung und Zugewinnausgleich), das Kindschaftsrecht (Sorge- und Umgangsrecht sowie Abstammungsrecht), Unterhaltsansprüche zwischen Ehegatten, Eltern und Kindern sowie Fragen der Vormundschaft und Pflegschaft. In bestimmten Fällen können auch rechtliche Fragestellungen nichtehelicher Lebensgemeinschaften familienrechtliche Bezüge aufweisen. Ziel des Familienrechts ist ein fairer Interessenausgleich unter Berücksichtigung der Rechte aller Beteiligten. Bei Verfahren zum Sorge- und Umgangsrecht steht insbesondere das Kindeswohl im Mittelpunkt.

Ein Anwalt für Familienrecht berät und vertritt seine Mandanten in sämtlichen familienrechtlichen Angelegenheiten – von Trennung und Scheidung über das Sorge- und Umgangsrecht bis hin zu Unterhaltsfragen und dem Zugewinnausgleich. Er prüft die rechtliche Situation, entwickelt eine auf den Einzelfall abgestimmte Strategie, verfasst Schriftsätze, führt Verhandlungen mit der Gegenseite und vertritt seine Mandanten vor dem Familiengericht. In komplexen oder hochstrittigen Verfahren begleitet er zudem den Umgang mit Jugendamt (eventuell auch in Clearingverfahren), Verfahrensbeistand und gerichtlich bestellten Sachverständigen und setzt sich für eine sachgerechte und interessengerechte Lösung ein.

Die Kosten eines Anwalts für Familienrecht richten sich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder einer individuell vereinbarten Vergütung. Maßgeblich ist dabei in vielen Verfahren der sogenannte Gegenstands- bzw. Verfahrenswert, dessen Höhe von der Art des Verfahrens abhängt. Bei Scheidungen, Unterhalts-, Sorge- oder Umgangsverfahren gelten jeweils unterschiedliche Berechnungsgrundlagen. Je nach Umfang des Mandats können neben der außergerichtlichen Geschäftsgebühr auch Verfahrens- und Terminsgebühren sowie gegebenenfalls eine Einigungsgebühr anfallen. Daher lassen sich die Gesamtkosten nur anhand des konkreten Einzelfalls zuverlässig bestimmen.

Grundsätzlich trägt jede Partei die Kosten ihres eigenen Rechtsanwalts selbst. Auch bei einer Scheidung werden die Gerichtskosten in der Regel zwischen den Ehegatten geteilt, während jeder seine eigenen Anwaltskosten übernimmt. Bei einer einvernehmlichen Scheidung genügt häufig ein anwaltlich vertretener Scheidungsantrag, sodass nur ein Ehegatte einen Rechtsanwalt beauftragt. Die Ehegatten können jedoch vereinbaren, die dadurch entstehenden Anwaltskosten untereinander zu teilen. Wer die Kosten eines Verfahrens nicht selbst tragen kann, kann unter bestimmten Voraussetzungen Verfahrenskostenhilfe beantragen.

Wer die Kosten eines familienrechtlichen Verfahrens nicht selbst tragen kann, hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe (VKH). Diese kann die Gerichts- und Anwaltskosten ganz oder teilweise übernehmen, wenn die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt sind und die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. Der Antrag auf Verfahrenskostenhilfe wird beim zuständigen Familiengericht gestellt. Je nach finanzieller Situation kann die Bewilligung ohne Rückzahlung oder mit monatlichen Raten (begrenzt auf 48) erfolgen. Für die außergerichtliche Beratung besteht zudem die Möglichkeit, Beratungshilfe in Anspruch zu nehmen.

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Anna Maron

Hallo!

Mein Name ist Anna Maron. Ich war einmal selbst in einer Situation wie Sie, bevor mein Kind und ich durch Coaching den erfolgreichen Weg heraus fanden. Heute begleite ich bei UMGANG UND SORGERECHT Mütter in familienrechtlichen Auseinandersetzungen, im Umgang mit den involvierten Fachkräften, dem Vater sowie bei Gutachten.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man in eine Situation geraten kann, die man zuvor für unmöglich gehalten hätte – und wie wenig gute Absichten allein helfen, wenn ein Konflikt eine Dynamik entwickelt, die man noch nicht versteht.

Weil mein Kind noch minderjährig ist, gibt es von mir hier nur ein Stellvertreterinnen-Foto.

Zu schön, um wahr zu sein

Am Anfang wirkte meine Beziehung fast zu gut, um wahr zu sein. Der Vater meines Kindes war charmant, romantisch und sehr entschieden, was unsere gemeinsame Zukunft betraf. Als erste Situationen auftauchten, die mich irritierten, suchte ich die Ursache zunächst bei mir. Ich erklärte sein Verhalten mit Stress, nahm Rücksicht und fragte mich immer häufiger, ob ich vielleicht zu empfindlich reagierte.

Mit der Zeit wurde aus einzelnen Grenzüberschreitungen ein Wechselspiel aus Nähe, Abwertung sowie psychischer und körperlicher Gewalt. Gleichzeitig war ich durch die Mitarbeit in seiner Firma finanziell von ihm abhängig geworden. Erst nach einem gewalttätigen Vorfall im Urlaub war für mich endgültig klar: Ich wollte diese Beziehung verlassen. 

Kurz darauf erfuhr ich, dass ich schwanger war.

Von diesem Moment an stand für mich eine andere Frage im Mittelpunkt: Was ist das Beste für unser Kind? Ich wollte glauben, dass wir es mit Vernunft und Verantwortungsgefühl zumindest schaffen könnten, gute getrennte Eltern zu sein. Rückblickend war das eine meiner ersten falschen Erwartungen. 

Nach der Geburt

Nach der Geburt war der Vater über längere Strecken kaum verlässlich präsent. Finanzielle Unsicherheit, ausbleibende Unterlagen und immer neue Verzögerungen blieben dagegen eine ständige Belastung. Trotzdem bot ich ihm regelmäßig Kontakt zu unserem Kind an.

Dann hörte ich etwa ein halbes Jahr nichts von ihm. Schließlich kam Post vom Familiengericht: Er beantragte das gemeinsame Sorgerecht und eine gerichtliche Umgangsregelung – und behauptete gleichzeitig, ich würde den Kontakt zwischen ihm und unserem Kind verhindern.

Ich war fassungslos. Vor allem wusste ich nicht, wie ich beweisen sollte, was tatsächlich geschehen war. Mein Wort stand gegen seines. 

Damit begann eine familienrechtliche Auseinandersetzung, die sich über 13 Jahre erstreckte: annähernd 30 Verfahren, welche zu 90% vom Vater initiiert waren, und insgesamt drei familienpsychologische Begutachtungen. Unser Kind erlebte begleitete und unbegleitete Umgänge, längere Unterbrechungen, immer neue Anträge und wiederholt eine Flut an Gesprächen mit unterschiedlichen Fachkräften.  Obwohl der Vater den Umgang nie regelmäßig wahrnahm und in jeglicher Hinsicht immer unzuverlässig blieb, übte er massiven Druck aus und drängte auf immer mehr Rechte. Mein Kind erlebte neben dem Druck zunehmend Grenzüberschreitungen, psychische und schließlich auch körperliche Gewalt beim Vater. Mit zunehmendem Alter lehnte es den Umgang aus eigenen Gründen immer deutlicher ab und verweigerte dem Umgang. Schließlich stellten das Familiengericht in 1. und 2. Instanz fest, dass sein Wille eigenständig war; der Umgang wurde ausgeschlossen. Bis dahin war es ein langer Weg.

Was ich gelernt habe

Zu Beginn glaubte ich, ich müsse Jugendamt, Gericht und Anwalt nur ehrlich und vollständig erklären, was geschehen war. Wenn alle Fakten bekannt wären, so meine Vorstellung, würde man schon erkennen, was für das Kind richtig ist.

So einfach ist es nicht.

Ich musste lernen, dass Wahrheit allein keine Strategie ist. Es kommt auch darauf an, was belegbar ist, welche Informationen im jeweiligen Zusammenhang relevant sind und wie Aussagen und Verhalten von den Beteiligten eingeordnet werden – also auf die Wahr-Nehmung der Situation durch die Verfahrensbeteiligten.

Durch professionelles Coaching lernte ich, mich gezielt auf Schriftsätze, Begutachtungen und Gerichtstermine vorzubereiten, Zusammenhänge besser zu erkennen und mich von neuen Vorwürfen oder überraschenden Wendungen nicht jedes Mal aus der Bahn werfen zu lassen. 

Ebenso wichtig war eine andere Veränderung: Ich hörte auf, meine Kraft darauf zu verwenden, das Verhalten des Vaters verstehen oder auf jede neue Aktion unmittelbar reagieren zu wollen. Stattdessen stellte ich mir immer häufiger eine andere Frage: Was kann ich jetzt konkret tun, damit der Schaden für mein Kind möglichst gering bleibt?

Ich wünschte, ich hätte mir die Unterstützung über das Coaching sehr viel früher geholt. Sie hätte nicht jedes Problem verhindert. Aber sie hätte mir geholfen, früher noch deutlich klarer, ruhiger und zielgerichteter zu handeln. Und hätte meinem Kind und mir damit sicherlich auch einige Umwege erspart.

Was ich heute weitergebe

Heute begleite ich betroffene Mütter im individuellen Coaching – vor, während und zwischen familienrechtlichen Verfahren sowie im Zusammenhang mit familienpsychologischen Begutachtungen. Dabei verbinde ich meine eigenen Erfahrungen aus vielen Jahren familienrechtlicher Auseinandersetzungen mit  psychologischen Fachkenntnissen die ich mitbringe – und dem strategischen Wissen, das ich mir selbst durch Coaching und intensive Auseinandersetzung mit diesen vielen Verfahren erarbeitet habe. 

Jeder Fall ist anders. Bestimmte Dynamiken, Fehler und falsche Erwartungen begegnen einem jedoch immer wieder. Und die Entwicklungen, welche wir Mütter nach solchen Trennungen und innerhalb der familienrechtlichen Verfahren durchlaufen, weisen Gemeinsamkeiten auf. Ich unterstütze Mütter dabei, ihre Situation früher klarer zu erfassen, Verfahrensdynamiken besser zu verstehen, sich bewusst und strategisch zu positionieren und trotz aller Belastungen den Blick darauf zu richten, was für ihr Kind und sie selbst tatsächlich hilfreich ist. Wo es sinnvoll ist, kann diese Begleitung auch mit dem juristischen Beistand abgestimmt werden. 

Mein wichtigster Rat an Sie ist: Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung. Warten Sie nicht darauf, dass sich alles von selbst richtig einordnet und sich Ihre Situation gerichtlich zuspitzt. Gute Vorbereitung garantiert zwar nicht umgehend das gewünschte Ergebnis – aber sie macht einen entscheidenden Unterschied in den meist langwierigen Verfahren, in denen Sie für Ihre Anliegen häufig einen langen Atem und ein entsprechend strategisches Vorgehen brauchen, um ans Ziel zu kommen. Ich freue mich darauf, Sie dabei zu unterstützen!