Erste Stufe – Analysieren
Zunächst legen wir die Basis fest: Wir analysieren gemeinsam das System, in dem Sie sich bewegen, schauen uns die Dynamik an – wo ist Feind, wo ist Freund – spüren verschüttete Ressourcen auf, stärken Sie, entwickeln Lösungsansätze und definieren eine Strategie für die nächste Phase der Auseinandersetzung.
Unser Ziel: Wir wollen mit Ihnen das Bestmögliche unter den individuellen Gegebenheiten herausholen!
Zweite Stufe – Know How aufbauen
Zu diesen Themen bieten wir kostengünstige Webinare und – ab Mai 2026 – auch strukturierte Online-Kurse an. Bei Bedarf begleiten wir Sie zusätzlich mit persönlichem Coaching.
Dritte Stufe – Weitere Hilfe nach Bedarf
Mit verschiedenen Themen in den Webinaren und den Online-Kursen sowie persönlichen Gesprächen begleiten wir Sie in Ihrem Prozess, vor, während und nach dem Verfahren. Denn eines muss Ihnen bewusst sein:
Beim Familiengericht bekommen Sie einen Beschluss.
Aber mit dem Ergebnis im Alltag leben?
Das ist ein ganz anderes Thema.
Gericht, Jugendamt und Anwalt helfen dabei nicht. Wir schon!
Die Dauer und Anzahl der Gespräche – und damit auch die Kosten – hängen sowohl von Ihrer individuellen Situation als auch von Ihren finanziellen Möglichkeiten ab.
Wenn Sie noch unschlüssig sind, uns zunächst kennenlernen möchten oder nur einige konkrete Fragen haben, eignet sich ein einstündiges Coaching. In den meisten Fällen empfehlen wir jedoch ein erstes Strategiecoaching von zwei bis drei Stunden, um die Situation gründlich zu analysieren und eine passende Vorgehensweise zu entwickeln.
Manchmal reicht dieses initiale Coaching in Verbindung mit unseren Webinaren und weiteren Angeboten bereits aus. Häufig sind die Fälle jedoch komplexer. In solchen Situationen begleiten wir unsere Klientinnen bei Bedarf intensiver und stehen auch zwischen den Terminen per E-Mail im Austausch.
Rund 90 % der Betroffenen kommen mit bis zu zehn Coaching-Einheiten gut durch das Verfahren – oft über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder sogar Jahren verteilt. Die Kosten liegen in diesem Fall in der Regel zwischen etwa 200 € und 2.500 €.
Das Strategiecoaching führen Barbara Thieme und Claudia König durch.
Das Verfahren kostet Geld!
Auch wenn unsere Kosten meistens nur einen Bruchteil der Gesamtkosten für diese Verfahren betragen, wissen wir, dass es für viele alleinerziehende Mütter schwierig ist, überhaupt Geld für Coaching und Begleitung auszugeben. Das verstehen wir, denn wir waren in derselben Position.
Bitte bedenken Sie, dass eine familiengerichtliche Auseinandersetzung immer Geld kostet: Anwalt, Gerichtskosten, Gutachter – den Sie hälftig zahlen, auch wenn Sie sich nicht am Gutachten beteiligen. Mit Verfahrenskostenhilfe (VKH) kommen Sie in strittigen Fällen meistens nicht zum gewünschten Ziel, da ein Anwalt über VKH kaum Zeit hat, um sich und Sie intensiv vorzubereiten. Und meistens müssen Sie das sowieso ratenweise zurückzahlen.
Wenn Geld also ein Thema ist, empfehlen wir dringend,
Reservieren Sie einen Termin für ein erstes Strategiecoaching mit uns. Gemeinsam können wir das Bestmögliche erreichen!
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Mein Name ist Anna Maron. Ich war einmal selbst in einer Situation wie Sie, bevor mein Kind und ich durch Coaching den erfolgreichen Weg heraus fanden. Heute begleite ich bei UMGANG UND SORGERECHT Mütter in familienrechtlichen Auseinandersetzungen, im Umgang mit den involvierten Fachkräften, dem Vater sowie bei Gutachten.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man in eine Situation geraten kann, die man zuvor für unmöglich gehalten hätte – und wie wenig gute Absichten allein helfen, wenn ein Konflikt eine Dynamik entwickelt, die man noch nicht versteht.
Weil mein Kind noch minderjährig ist, gibt es von mir hier nur ein Stellvertreterinnen-Foto.
Am Anfang wirkte meine Beziehung fast zu gut, um wahr zu sein. Der Vater meines Kindes war charmant, romantisch und sehr entschieden, was unsere gemeinsame Zukunft betraf. Als erste Situationen auftauchten, die mich irritierten, suchte ich die Ursache zunächst bei mir. Ich erklärte sein Verhalten mit Stress, nahm Rücksicht und fragte mich immer häufiger, ob ich vielleicht zu empfindlich reagierte.
Mit der Zeit wurde aus einzelnen Grenzüberschreitungen ein Wechselspiel aus Nähe, Abwertung sowie psychischer und körperlicher Gewalt. Gleichzeitig war ich durch die Mitarbeit in seiner Firma finanziell von ihm abhängig geworden. Erst nach einem gewalttätigen Vorfall im Urlaub war für mich endgültig klar: Ich wollte diese Beziehung verlassen.
Kurz darauf erfuhr ich, dass ich schwanger war.
Von diesem Moment an stand für mich eine andere Frage im Mittelpunkt: Was ist das Beste für unser Kind? Ich wollte glauben, dass wir es mit Vernunft und Verantwortungsgefühl zumindest schaffen könnten, gute getrennte Eltern zu sein. Rückblickend war das eine meiner ersten falschen Erwartungen.
Nach der Geburt war der Vater über längere Strecken kaum verlässlich präsent. Finanzielle Unsicherheit, ausbleibende Unterlagen und immer neue Verzögerungen blieben dagegen eine ständige Belastung. Trotzdem bot ich ihm regelmäßig Kontakt zu unserem Kind an.
Dann hörte ich etwa ein halbes Jahr nichts von ihm. Schließlich kam Post vom Familiengericht: Er beantragte das gemeinsame Sorgerecht und eine gerichtliche Umgangsregelung – und behauptete gleichzeitig, ich würde den Kontakt zwischen ihm und unserem Kind verhindern.
Ich war fassungslos. Vor allem wusste ich nicht, wie ich beweisen sollte, was tatsächlich geschehen war. Mein Wort stand gegen seines.
Damit begann eine familienrechtliche Auseinandersetzung, die sich über 13 Jahre erstreckte: annähernd 30 Verfahren, welche zu 90% vom Vater initiiert waren, und insgesamt drei familienpsychologische Begutachtungen. Unser Kind erlebte begleitete und unbegleitete Umgänge, längere Unterbrechungen, immer neue Anträge und wiederholt eine Flut an Gesprächen mit unterschiedlichen Fachkräften. Obwohl der Vater den Umgang nie regelmäßig wahrnahm und in jeglicher Hinsicht immer unzuverlässig blieb, übte er massiven Druck aus und drängte auf immer mehr Rechte. Mein Kind erlebte neben dem Druck zunehmend Grenzüberschreitungen, psychische und schließlich auch körperliche Gewalt beim Vater. Mit zunehmendem Alter lehnte es den Umgang aus eigenen Gründen immer deutlicher ab und verweigerte dem Umgang. Schließlich stellten das Familiengericht in 1. und 2. Instanz fest, dass sein Wille eigenständig war; der Umgang wurde ausgeschlossen. Bis dahin war es ein langer Weg.
Zu Beginn glaubte ich, ich müsse Jugendamt, Gericht und Anwalt nur ehrlich und vollständig erklären, was geschehen war. Wenn alle Fakten bekannt wären, so meine Vorstellung, würde man schon erkennen, was für das Kind richtig ist.
So einfach ist es nicht.
Ich musste lernen, dass Wahrheit allein keine Strategie ist. Es kommt auch darauf an, was belegbar ist, welche Informationen im jeweiligen Zusammenhang relevant sind und wie Aussagen und Verhalten von den Beteiligten eingeordnet werden – also auf die Wahr-Nehmung der Situation durch die Verfahrensbeteiligten.
Durch professionelles Coaching lernte ich, mich gezielt auf Schriftsätze, Begutachtungen und Gerichtstermine vorzubereiten, Zusammenhänge besser zu erkennen und mich von neuen Vorwürfen oder überraschenden Wendungen nicht jedes Mal aus der Bahn werfen zu lassen.
Ebenso wichtig war eine andere Veränderung: Ich hörte auf, meine Kraft darauf zu verwenden, das Verhalten des Vaters verstehen oder auf jede neue Aktion unmittelbar reagieren zu wollen. Stattdessen stellte ich mir immer häufiger eine andere Frage: Was kann ich jetzt konkret tun, damit der Schaden für mein Kind möglichst gering bleibt?
Ich wünschte, ich hätte mir die Unterstützung über das Coaching sehr viel früher geholt. Sie hätte nicht jedes Problem verhindert. Aber sie hätte mir geholfen, früher noch deutlich klarer, ruhiger und zielgerichteter zu handeln. Und hätte meinem Kind und mir damit sicherlich auch einige Umwege erspart.
Heute begleite ich betroffene Mütter im individuellen Coaching – vor, während und zwischen familienrechtlichen Verfahren sowie im Zusammenhang mit familienpsychologischen Begutachtungen. Dabei verbinde ich meine eigenen Erfahrungen aus vielen Jahren familienrechtlicher Auseinandersetzungen mit psychologischen Fachkenntnissen die ich mitbringe – und dem strategischen Wissen, das ich mir selbst durch Coaching und intensive Auseinandersetzung mit diesen vielen Verfahren erarbeitet habe.
Jeder Fall ist anders. Bestimmte Dynamiken, Fehler und falsche Erwartungen begegnen einem jedoch immer wieder. Und die Entwicklungen, welche wir Mütter nach solchen Trennungen und innerhalb der familienrechtlichen Verfahren durchlaufen, weisen Gemeinsamkeiten auf. Ich unterstütze Mütter dabei, ihre Situation früher klarer zu erfassen, Verfahrensdynamiken besser zu verstehen, sich bewusst und strategisch zu positionieren und trotz aller Belastungen den Blick darauf zu richten, was für ihr Kind und sie selbst tatsächlich hilfreich ist. Wo es sinnvoll ist, kann diese Begleitung auch mit dem juristischen Beistand abgestimmt werden.
Mein wichtigster Rat an Sie ist: Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung. Warten Sie nicht darauf, dass sich alles von selbst richtig einordnet und sich Ihre Situation gerichtlich zuspitzt. Gute Vorbereitung garantiert zwar nicht umgehend das gewünschte Ergebnis – aber sie macht einen entscheidenden Unterschied in den meist langwierigen Verfahren, in denen Sie für Ihre Anliegen häufig einen langen Atem und ein entsprechend strategisches Vorgehen brauchen, um ans Ziel zu kommen. Ich freue mich darauf, Sie dabei zu unterstützen!