Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen FOLLOW LLC, Florida, USA (nachfolgend ‘Anbieter’), und ihren Kunden uber die Website sowie die angebotenen Dienstleistungen und digitalen Inhalte. Mit der Buchung oder Nutzung der Leistungen erklärt sich der Kunde mit diesen Bedingungen einverstanden.
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum). Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter zustande. Vertragspartner ist ausschließlich die FOLLOW LLC.
Der Anbieter bietet Online-Webinare, Coaching-Dienstleistungen sowie digitale Inhalte wie Programme, Videos und PDFs an. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsseite zum Zeitpunkt der Buchung. Ein Anspruch auf Teilnahme oder Zugang zu Inhalten besteht erst nach vollständigem Zahlungseingang.
Die im Land des Kunden anfallende gesetzliche Umsatzsteuer (VAT) wird, soweit anwendbar, im Bestellprozess entsprechend dem Wohnsitzland des Kunden berechnet und gesondert ausgewiesen.
Die Zahlung erfolgt im Voraus über die auf der Website angebotenen Zahlungsanbieter. Ohne vollständigen Zahlungseingang besteht kein Anspruch auf Leistungserbringung. Preisänderungen gelten nicht für bereits abgeschlossene Verträge.
Verbraucher haben grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss. Das Widerrufsrecht erlischt jedoch vorzeitig in folgenden Fällen:
Digitale Inhalte: Das Widerrufsrecht erlischt mit Beginn der Ausführung des Vertrags, sofern der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Bereitstellung beginnt, und bestätigt hat, dass er hierdurch sein Widerrufsrecht verliert.
Webinare und Coaching: Das Widerrufsrecht erlischt vollständig mit Durchführung der Leistung, sofern der Kunde der sofortigen Ausführung zugestimmt hat und die Leistung innerhalb der Widerrufsfrist erbracht wird.
Diese Regelung entspricht Art. 16 lit. a und m der EU-Verbraucherrechterichtlinie (2011/83/EU). Zwingende Verbraucherschutzrechte des Wohnsitzlandes des Kunden bleiben unverändert.
Fur Stornierungen und Umbuchungen gelten folgende Fristen und Konditionen:
Stornierung mehr als 48 Stunden vor dem Termin: vollständige Rückerstattung des Zahlbetrags
Stornierung weniger als 48 Stunden vor dem Termin: Anspruch auf einmalige kostenfreie Umbuchung oder Rückerstattung von 50 % des Zahlbetrags
Nichterscheinen ohne Stornierung: Die Leistung gilt als erbracht; kein Anspruch auf Rückerstattung. Eine Umbuchung kann freiwillig und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht gewährt werden.
Absage durch den Anbieter: vollständige Rückerstattung oder kostenfreier Ersatztermin nach Wahl des Kunden
Stornierungen sind schriftlich per E-Mail an info@umgang-und-sorgerecht.com unter Angabe von Name, gebuchter Service und Datum einzureichen. Gesetzliche Rechte bleiben unverändert.
Der Kunde ist eigenverantwortlich für die Sicherstellung der technischen Voraussetzungen zur Teilnahme an Online-Dienstleistungen. Dazu gehören insbesondere eine stabile Internetverbindung, geeignete Hardware sowie der Zugang zu verwendeten Plattformen (z. B. Zoom).
Technische Probleme auf Seiten des Kunden begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Wiederholung der Leistung. Kann der Kunde aufgrund eigener technischer Schwierigkeiten nicht teilnehmen oder bricht die Verbindung ab, gilt die Leistung als erbracht. Der Anbieter haftet nicht für Störungen bei Drittanbietern oder außerhalb seines Einflussbereichs.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schäden. Im Übrigen ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Diese Haftungsbeschränkung gilt entsprechend für Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter des Anbieters.
Alle angebotenen Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche, medizinische oder finanzielle Beratung. Individuelle Ergebnisse können variieren und werden nicht garantiert. Die Nutzung der Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Kunden.
Empfehlungen, Hinweise und Anregungen im Rahmen von Coaching-Leistungen basieren auf allgemeinen Erfahrungswerten und sind nicht als individuelle Handlungsanweisung mit Verbindlichkeits- oder Garantiewirkung zu verstehen. Mit der Buchung einer Coaching- oder anderen Leistung bestätigt der Kunde, dass er keine individuelle Beratung im rechtlichen Sinne erhält. Entscheidungen, die der Kunde auf Grundlage von Coaching- oder anderen Inhalten oder -Empfehlungen trifft, liegen in seiner alleinigen Verantwortung. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus der Umsetzung solcher Empfehlungen entstehen, soweit keine gesetzliche Haftungspflicht besteht.
Der Anbieter behält sich vor, Inhalte jederzeit zu ergänzen, zu korrigieren oder zu entfernen.
Alle Inhalte dieser Website und der angebotenen Dienstleistungen – einschließlich Texte, Grafiken, Videos, Logos und Marken – sind Eigentum von FOLLOW LLC und durch das anwendbare Urheber- und Markenrecht geschützt.
Die Inhalte dürfen ausschließlich für den personlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch genutzt werden. Weitergabe, Vervielfältigung, Bearbeitung oder öffentliche Zugänglichmachung ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters sind unzulässig.
Diese Bedingungen unterliegen dem Recht des US-Bundesstaates Florida unter Ausschluss kollisionsrechtlicher Bestimmungen. Für Unternehmer ist Florida ausschließlicher Gerichtsstand. Für Verbraucher bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unverändert.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Bedingungen. Änderungen werden durch Veröffentlichung der aktualisierten Fassung auf der Website bekannt gegeben.
Stand: 2024 | FOLLOW LLC, Florida, USA | info@umgang-und-sorgerecht.com | UMGANG UND SORGERECHT ist eine Marke der FOLLOW LLC
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Mein Name ist Anna Maron. Ich war einmal selbst in einer Situation wie Sie, bevor mein Kind und ich durch Coaching den erfolgreichen Weg heraus fanden. Heute begleite ich bei UMGANG UND SORGERECHT Mütter in familienrechtlichen Auseinandersetzungen, im Umgang mit den involvierten Fachkräften, dem Vater sowie bei Gutachten.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man in eine Situation geraten kann, die man zuvor für unmöglich gehalten hätte – und wie wenig gute Absichten allein helfen, wenn ein Konflikt eine Dynamik entwickelt, die man noch nicht versteht.
Weil mein Kind noch minderjährig ist, gibt es von mir hier nur ein Stellvertreterinnen-Foto.
Am Anfang wirkte meine Beziehung fast zu gut, um wahr zu sein. Der Vater meines Kindes war charmant, romantisch und sehr entschieden, was unsere gemeinsame Zukunft betraf. Als erste Situationen auftauchten, die mich irritierten, suchte ich die Ursache zunächst bei mir. Ich erklärte sein Verhalten mit Stress, nahm Rücksicht und fragte mich immer häufiger, ob ich vielleicht zu empfindlich reagierte.
Mit der Zeit wurde aus einzelnen Grenzüberschreitungen ein Wechselspiel aus Nähe, Abwertung sowie psychischer und körperlicher Gewalt. Gleichzeitig war ich durch die Mitarbeit in seiner Firma finanziell von ihm abhängig geworden. Erst nach einem gewalttätigen Vorfall im Urlaub war für mich endgültig klar: Ich wollte diese Beziehung verlassen.
Kurz darauf erfuhr ich, dass ich schwanger war.
Von diesem Moment an stand für mich eine andere Frage im Mittelpunkt: Was ist das Beste für unser Kind? Ich wollte glauben, dass wir es mit Vernunft und Verantwortungsgefühl zumindest schaffen könnten, gute getrennte Eltern zu sein. Rückblickend war das eine meiner ersten falschen Erwartungen.
Nach der Geburt war der Vater über längere Strecken kaum verlässlich präsent. Finanzielle Unsicherheit, ausbleibende Unterlagen und immer neue Verzögerungen blieben dagegen eine ständige Belastung. Trotzdem bot ich ihm regelmäßig Kontakt zu unserem Kind an.
Dann hörte ich etwa ein halbes Jahr nichts von ihm. Schließlich kam Post vom Familiengericht: Er beantragte das gemeinsame Sorgerecht und eine gerichtliche Umgangsregelung – und behauptete gleichzeitig, ich würde den Kontakt zwischen ihm und unserem Kind verhindern.
Ich war fassungslos. Vor allem wusste ich nicht, wie ich beweisen sollte, was tatsächlich geschehen war. Mein Wort stand gegen seines.
Damit begann eine familienrechtliche Auseinandersetzung, die sich über 13 Jahre erstreckte: annähernd 30 Verfahren, welche zu 90% vom Vater initiiert waren, und insgesamt drei familienpsychologische Begutachtungen. Unser Kind erlebte begleitete und unbegleitete Umgänge, längere Unterbrechungen, immer neue Anträge und wiederholt eine Flut an Gesprächen mit unterschiedlichen Fachkräften. Obwohl der Vater den Umgang nie regelmäßig wahrnahm und in jeglicher Hinsicht immer unzuverlässig blieb, übte er massiven Druck aus und drängte auf immer mehr Rechte. Mein Kind erlebte neben dem Druck zunehmend Grenzüberschreitungen, psychische und schließlich auch körperliche Gewalt beim Vater. Mit zunehmendem Alter lehnte es den Umgang aus eigenen Gründen immer deutlicher ab und verweigerte dem Umgang. Schließlich stellten das Familiengericht in 1. und 2. Instanz fest, dass sein Wille eigenständig war; der Umgang wurde ausgeschlossen. Bis dahin war es ein langer Weg.
Zu Beginn glaubte ich, ich müsse Jugendamt, Gericht und Anwalt nur ehrlich und vollständig erklären, was geschehen war. Wenn alle Fakten bekannt wären, so meine Vorstellung, würde man schon erkennen, was für das Kind richtig ist.
So einfach ist es nicht.
Ich musste lernen, dass Wahrheit allein keine Strategie ist. Es kommt auch darauf an, was belegbar ist, welche Informationen im jeweiligen Zusammenhang relevant sind und wie Aussagen und Verhalten von den Beteiligten eingeordnet werden – also auf die Wahr-Nehmung der Situation durch die Verfahrensbeteiligten.
Durch professionelles Coaching lernte ich, mich gezielt auf Schriftsätze, Begutachtungen und Gerichtstermine vorzubereiten, Zusammenhänge besser zu erkennen und mich von neuen Vorwürfen oder überraschenden Wendungen nicht jedes Mal aus der Bahn werfen zu lassen.
Ebenso wichtig war eine andere Veränderung: Ich hörte auf, meine Kraft darauf zu verwenden, das Verhalten des Vaters verstehen oder auf jede neue Aktion unmittelbar reagieren zu wollen. Stattdessen stellte ich mir immer häufiger eine andere Frage: Was kann ich jetzt konkret tun, damit der Schaden für mein Kind möglichst gering bleibt?
Ich wünschte, ich hätte mir die Unterstützung über das Coaching sehr viel früher geholt. Sie hätte nicht jedes Problem verhindert. Aber sie hätte mir geholfen, früher noch deutlich klarer, ruhiger und zielgerichteter zu handeln. Und hätte meinem Kind und mir damit sicherlich auch einige Umwege erspart.
Heute begleite ich betroffene Mütter im individuellen Coaching – vor, während und zwischen familienrechtlichen Verfahren sowie im Zusammenhang mit familienpsychologischen Begutachtungen. Dabei verbinde ich meine eigenen Erfahrungen aus vielen Jahren familienrechtlicher Auseinandersetzungen mit psychologischen Fachkenntnissen die ich mitbringe – und dem strategischen Wissen, das ich mir selbst durch Coaching und intensive Auseinandersetzung mit diesen vielen Verfahren erarbeitet habe.
Jeder Fall ist anders. Bestimmte Dynamiken, Fehler und falsche Erwartungen begegnen einem jedoch immer wieder. Und die Entwicklungen, welche wir Mütter nach solchen Trennungen und innerhalb der familienrechtlichen Verfahren durchlaufen, weisen Gemeinsamkeiten auf. Ich unterstütze Mütter dabei, ihre Situation früher klarer zu erfassen, Verfahrensdynamiken besser zu verstehen, sich bewusst und strategisch zu positionieren und trotz aller Belastungen den Blick darauf zu richten, was für ihr Kind und sie selbst tatsächlich hilfreich ist. Wo es sinnvoll ist, kann diese Begleitung auch mit dem juristischen Beistand abgestimmt werden.
Mein wichtigster Rat an Sie ist: Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung. Warten Sie nicht darauf, dass sich alles von selbst richtig einordnet und sich Ihre Situation gerichtlich zuspitzt. Gute Vorbereitung garantiert zwar nicht umgehend das gewünschte Ergebnis – aber sie macht einen entscheidenden Unterschied in den meist langwierigen Verfahren, in denen Sie für Ihre Anliegen häufig einen langen Atem und ein entsprechend strategisches Vorgehen brauchen, um ans Ziel zu kommen. Ich freue mich darauf, Sie dabei zu unterstützen!